Privat versichern

Die Private Krankenversicherung

In Deutschland besteht die Pflicht einer Krankenversicherung beizutreten, bei Arbeitnehmern wird dies über die gesetzliche Krankenversicherung bewerkstelligt. Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständige hingegen müssen sich selber um ihre Krankenversicherung kümmern. Viele dieser Berufsgruppen entscheiden sich für den Abschluss einer privaten Versicherung. Privat versichern kann im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse nur über eine private Krankenversicherung erfolgen. Vergleichen Sie doch mit folgenden Formular, die unterschiedlichen Angebote der einzelnen privaten Krankenversicherung miteinander:

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Wie versichern Sie sich privat?

Privat versichern können sich nur Personen, welche sich bei einem privatrechtlich organisierten Versicherungsunternehmen bewerben. Gesetzliche Krankenkassen müssen alle Bewerber annehmen, private Krankenkassen können die Annahme eines Bewerbers hingegen ablehnen. In Deutschland sind in etwa zehn Prozent der Personen in einer privaten Krankenversicherung eingeschrieben. Die private Krankenversicherung ist damit weit verbreitet.

Was kostet es Sie privat versichert zu sein?

Der Beitragssatz von privat versicherten Personen richtet sich nach dessen Gesundheitszustand, Alter und Erkrankungen. Für manche Berufsgruppen gibt es Risikozuschläge, für Beamte hingegen Vergünstigungen. Falls man sich privat versichern möchte, entstehen erhöhte Kosten, wenn man optional Zusatzleistungen wie das Anrecht auf eine Chefarztbehandlung bucht. Die Kosten für privat Versicherte können im Laufe der Zeit jedoch eventuell ansteigen, dies ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Zu diesen gehören unter anderem eine allgemeine Kostensteigerung, medizinischer Fortschritt, Veränderungen von Zinsen auf dem Kapitalmarkt und natürlich Mitgliederschwund oder -zuwachs. Privat versicherte Personen müssen alle Arztkosten direkt entrichten und ihrer Krankenkasse im Anschluss diese in Rechnung stellen.

Was für Vorteile haben Sie als Privatversicherter?

Ärzte und Krankenhäuser ziehen privat versicherte Personen generell gesetzlich Versicherten vor, denn an diesen verdienen sie wesentlich mehr Geld. Allgemein kann angemerkt werden, dass privat Versicherte beim Arzt in der Regel bessere Leistungen erwarten können und Wartezeiten kürzer ausfallen. Angehörige einer privaten Krankenversicherung mössen zudem keine zehn Euro Praxisgeböhr pro Quartal entrichten.

Wer kann sich nochmal privat versichern?

Privat versichern können sich nicht nur Freiberufler, Unternehmer oder Selbstständige, sondern auch gesetzlich versicherte Personen, also Arbeiter und Angestellte mit einem Brutto-Jahreseinkommen über 48.600 Euro. Wenn Ihr Einkommen darunter liegt, können Sie keine komplette Versicherung abschließen, sondern lediglich eine Zusatzversicherung (hier klicken), durch welche fehlende Leistungen ergänzt oder Luxusleistungen hinzugebucht werden können. Ab dem Jahr 2009 wurden zahlreiche neue Gesetze erlassen, wodurch der Wettbewerb zwischen den beiden Krankenversicherungen erhöht werden soll. Der Hauptvorteil für alle Versicherten besteht insbesondere darin, dass diese wesentlich einfacher die Versicherung wechseln können.

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Versicherungen-News

21. Juli 2010 - Gesetzliche Krankenversicherung wird teurer

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, ist eines klar: Sie werden ab nächstem Jahr zur Kasse gebeten. Zum 1. Januar 2011 erhöht sich Ihr Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Insgesamt steigt der Beitrag von 14,9 % auf 15,5 % Ihres Einkommens. Die Arbeitnehmer tragen dann 8,2 Prozent ihres Bruttolohns, die Arbeitgeber lediglich 7,3 Prozent. Der Arbeitgeberbeitrag wird wohl festgefroren und soll so Arbeitsplätze sichern. Auch der Zusatzbeitrag, der individuell von jeder Krankenkasse bei ihren Versicherten erhoben werden kann, wird größtenteils von seinen Beschränkungen entbunden. Das wird den Wettbewerb unter den Krankenkassen sicherlich erhöhen, ob das tatsächlich zu Einsparungen durch Fusionen von Krankenkassen führen wird bleibt abzuwarten. Wahrscheinlicher ist, dass damit die gesetzliche Krankenversicherung in den nächsten Jahren immer teurer werden. Glücklich kann sich schätzen, wer in die Private Krankenversicherung wechseln kann.
Insbesondere Selbständige, Freiberufler und Beamte sind aufgerufen die Möglichkeiten bei einer Privaten Versicherung auszuloten. Aber auch Angestellte und Arbeiter mit einem Verdienst über 48.600 Euro pro Jahr können die Möglichkeit eines Wechsels in die Private Krankenversicherung nutzen. Diesen Bruttolohn musste bisher drei Jahre in Folge verdient werden. Ab 1. Januar 2011 soll diese Einschränkung fallen und die Überschreitung der Grenze im letzten Kalenderjahr ausreichen. Nutzen Sie also die Möglichkeit Geld zu sparen und bevorzugt von Ihrem Arzt behandelt zu werden. Sie werden sich wundern, wie viel Zeit Ihr Arzt plötzlich für Sie haben wird.

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3. Juni 2010 - Alterungsrückstellung bei der PKV

Versicherte, die ab Anfang 2009 eine private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen haben und zu einem anderen privaten Krankenversicherer wechseln, können ihre sogenannten Alterungsrückstellungen mitnehmen. Die Alterungsrückstellungen werden insbesondere am Anfang der PKV gebildet, um die steigenden Kosten eines Krankenversicherten im Alter abzudecken. Wenn Sie bereits vor 2009 privat versichert waren, können Sie ihre Altersrückstellung nur dann zu einer neuen PKV mitnehmen, wenn sie bereits vom bis zum 30. Juni 2009 gewechselt sind. Dazu mussten Sie jedoch in den Basistarif eines anderen Versicherers wechseln. Wenn Sie dies nicht gemacht haben, können Sie bei erheblichen Beitragserhöhungen im Alter nur eingeschränkt durch einen Wechsel der PKV reagieren. Sie können Ihre Alterungsrückstellungen dann nämlich nicht zum neuen Versicherer mitnehmen. Der Wechsel würde sich also für Sie kaum rentieren. Lassen Sie sich durch einen erfahrenen Versicherungsexperten (hier klicken) beraten.



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